Claudia Roick

FB-ICON DSC_1805

Blank Page

IMG_3604 website

Frauenquote

Szenische Lesung und Liederabend

 

Mit Texten und Liedern von Fanny Hensel,

Alma Mahler, Clara Schumann u.v.a

 

Claudia Roick - Lesung und Szene

Franziska Hiller - Gesang

Imke Lichtwark / Dorothea Ramsenthaler - Klavier

 

Länge: ca. 90 min

Carmen ist tot

 

Musikalischer Monolog

 

Von und mit

Claudia Roick

 

Carmen ist tot. An der Schwelle zum Nichts sucht sie nach ihrer eigenen Erlösung. Was tut man, wenn man der Angst vor dem Tod ins Gesicht schaut? Wer traut sich, zu tanzen - auf seinem eigenen Grab? Carmen erzählt. Denn jede Geschichte ist ein neuer, ewiger Moment. Eine Chance auf Überleben. Carmen erinnert und Carmen verschwendet mit Lust ihren letzten Weg zum Sterben. Denn das Höchste ist ihr die Freiheit.

 

Ein Abend auf Grundlagen von Prosper Merimees "Carmen" und George Bizets gleichnamiger Oper.

 

Länge: ca. 80 Minuten ohne Pause

 

 

 

Flyer

Dahingestellt...

Themenabende zum "Tag Des"

 

Dahingestellt... zum Tag der Kriminalitätsopfer

 

Dahingestellt... und flachgelegt

Zum Tag der Erde

 

Dahingestellt... und weggespült

Zum Tag der Toilette

 

Dahingestellt... und rückwärts

Zum Rückwärts-Tag

 

Dahingestellt... und auf den Punkt

Zum Tag des Punktes

 

Katja Klemt und Claudia Roick

Benjamin Saupe - Klavier

 

Länge: jeweils ca. 90 min

 

www.facebook.com/DahingestelltGreifswald

Plakat Basic Kleiner nelkenfoto_carmen_ist_tot_4156_1

 

Claire und Solange sind Schwestern. Oder auch nicht. Als Zofen arbeiten sie im Hause des gnädigen Herrn und der gnädigen Frau, deren Kleider sie nachts anziehen und sich in eine andere Welt träumen. In die Welt des Reichtums, in der die gnädige Frau ermordet und die Identitäten ersetzt wurden. Der Traum soll Wirklichkeit werden. Der gnädige Herr sitzt im Gefängnis. Sie erwarten die Ankunft der gnädigen Frau. Außerhalb des Hauses scheint es nichts zu geben. Sie spielen das Ende durch, die Ausführung des Plans. Sie kennen jede Bewegung, jedes Sehnen, jede Angst. Sie sind die Andere. Und spielen weiter. In einer, immer auswegloser werdenden Situation.

 

Jean Genets "Zofen" (1947) haben nichts an Aktualität verloren. In einer Zeit, in der die Welt unüberschaubar geworden ist, fühlen wir uns überwältigt durch einen Überfluss an Identitätsmöglichkeiten. Wenn wir alles sein können, dann sind wir doch nichts, oder? Wir haben Angst vor unserer eignen Auflösung. Und voll ängstlichem Hass schlagen wir zurück, in die Welt der Obrigkeiten ohne Kontur. Wir erwarten für immer ihre Ankunft und entwerfen in ihrer ewigen Abwesenheit ein monströses Feindbild, das uns überrollt. Wir sind die Zofen, die sich abarbeiten, an ihrem eigenen Selbst. In unserer unstillbaren Sucht nach Aufstieg, spielen wir die Könige der Welt. Wir konsumieren uns zu Tode und spalten unsere Persönlichkeit in kleinstmögliche, packbare Teile. Unsere Wut schlägt ins Leere, denn die gnädigen Herren und Frauen dieser Welt leben von uns entfernt. Wir träumen vom Untergang. Doch die Morddrohung fällt auf uns selbst zurück.

 

Die Berliner Regisseurin Monica Burger bringt dieses Stück mit den Schauspielerinnen Claudia Roick (Greifswald) und Isabel Sovic (Berlin) auf die Bühne. In unmittelbarer Nähe zum Publikum, erwecken die Künstlerinnen mit wenigen Mitteln eine weitverzweigte Leidensgeschichte zum Leben, deren tiefster Ansatz die verzweifelte, unbedingte Suche nach dem ist, was menschliche Identität eigentlich ausmacht.

Die Zofen

 

Jean Genet

 

Tragödie in einem Akt

 

 

ca. 90 Minuten

 

 

Isabel Sovic

 

Claudia Roick

 

 

Regie:

Monica Burger